Zum Inhalt

Zur Navigation

top

Schriftgröße

Bildungswerkstatt WALDKulturLANDSCHAFT e. V.

Erfahrungsberichte

Die Woche in den Wäldern rund um die Mönichkirchner Schwaig war sehr spannend, lustig, lehrreich, aber auch ziemlich anstrengend. Ich hatte keine hohen Erwartungen an diese Woche, aber ich habe gehofft, dass wir Bäume fällen würden, was wir dann auch reichlich gemacht haben. Am besten fand ich das „Durchforsten". Dabei durften wir die „Zukunftsbäume" bestimmen und deren „Bedränger" dann fällen. Die Jungwaldpflege war sehr mühsam, denn da mussten wir die jungen Fichten von den sie umwuchernden Brombeerranken befreien. Das Wetter war schön, fast schon zu warm für das schwere Arbeiten. Ich hätte nie gedacht, dass man beim Bäumefällen so viel berechnen und beachten muss. Die Förster waren sehr umsichtig und nett und brachten uns über das Ökosystem Wald viel bei. Die Waldwoche ist trotz anstrengender Arbeit sehr schnell vergangen und wir alle erlebten sie als eine gute Abwechslung zum Schulalltag. Wir sind davon überzeugt, dass wir im Sinne der Nachhaltigkeit viel an Rüstzeug mitnehmen durften. Wir sehen den Wald jetzt mit anderen Augen.

Lea Kuch, 6B, 2018, Mönichkirchner Schwaig

"Achtung, baum fällt!"

"Egal wen man in der 6M fragt, auf die Frage, was man aus der Waldprojektwoche mitgenommen hat, wird so gut wie jeder antworten: „Bäume fällen“.
Unter anderem durften wir auch einen Wasserpark bauen und einen Ausflug in das Museum von St. Jakob im Walde machen, wo wir uns eine Ausstellung über Kräfte angesehen haben. Anfangs waren wir alle noch etwas unsicher, so ein Baum ist ja ziemlich groß und auch nicht gerade leicht. Doch durch die gute Einweisung und die allgegenwärtigen wachsamen Augen unserer Gruppenleiter, fanden wir großen Gefallen daran. Während die eine Gruppe also sich mit dem Umsägen diverser Bäume (vor allem Fichten, aber auch Weißtannen und „Vogelbären“) vergnügte, wurde die zweite Gruppe mit dem Projekt „Wasserpark“ vertraut. Das Ziel war, einen kleinen Bach auszuschaufeln und Rinnen zu bauen, die man dann beliebig umleiten konnte. Am Ende dieser Rinnen wurden Wasserräder befestigt. Für diese Wasserspiele waren sehr viele unterschiedliche Handgriffe notwendig. Angefangen mit Schlammschaufeln, Kerben in das Holz schneiden, Pflöcke schneiden und auch anbringen bis hin zum Hobeln von Bänken und dem Anbringen von Wasserrädern - wir waren schon sehr gefordert. Nach den anstrengenden, aber auch interessanten Arbeitstagen saßen wir nach dem Abendessen zusammen und musizierten - ob nun am Lagerfeuer, mit Ukulele oder auch mit ein paar Leuten aus der 8M, die uns besuchten, mit vielen Volksliedern im Gepäck.

Letzten Endes tauchten wir eine Woche lang in eine komplett andere Welt ein, die der eine oder andere bestimmt wieder besuchen wird."

 

6M 2018, St. Jakob im Walde